SCHMERZVERHALTEN

Die Wahrheit des Schmerzes liegt nicht im Schmerz selbst. 

Physischer Schmerz verursacht emotionalen Schmerz, genauso wie emotionaler Schmerz (was öfter vorkommt) letztendlich körperliche 

Schmerzsymptome hervorruft. 

 

Dr. David E. Bresler (Direktor der Abteilung Schmerzkontrolle der University of California in Los Angeles) sagt über physischen Schmerz:

"Schmerz ist eine Empfindung, eine Wahrnehmung, eine Emotion, eine Erkenntnis, eine Motivation und eine Energie.

Ich finde es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die einzelnen Komponenten des Schmerzes zu isolieren, da er ein so hoch integriertes 

Phänomen mit so vielen Facetten darstellt."

aus Three in One:

Es ist ganz natürlich, dass wir uns verraten und entmutigt fühlen, wenn der Schmerz uns klar macht, dass wir keine Wahl haben, außer zu leiden!

Ist es schon schlimm genug, wenn wir die spezielle Ursache des physischen Schmerzes kennen, um wie viel schlimmer ist es da, 

wenn man keinen offensichtlichen, logischen Grund wie bei einem Unfall oder Verletzung für den vorhandenen Schmerz hat.

Am schlimmsten aber ist es, wenn der Schmerz, ganz egal, ob die Ursache bekannt ist oder nicht, über lange Zeit andauert oder immer wiederkehrt. 

Die Ursache ist dann lange schon vergessen, die dieses Schmerzverhalten erschaffen hat.

Wenn kein Unterschied gemacht wird zwischen der Ursache des Schmerzes und seiner Auswirkung, 

dann verschmelzen alle Schmerzen der Vergangenheit mit dem gegenwärtigen Schmerz und das verursacht automatisch auch Angst vor zukünftigen Schmerz.

Wenn Schmerz zwölf Wochen oder länger anhält, dann wird in der Medizin die Bezeichnung "chronisch" verwendet.

Chronisch bedeutet "sich hinziehend und/oder wiederkehrend" und es gibt nichts Schlimmeres als chronischen Schmerz. 

 

MIGRÄNE 

Migräne ist oft eine Form von Schmerz als Sucht.

Auch Schmerzen können eine Sucht sein. Besonders chronische oder psychische Krankheiten sind Zeichen von Sucht.

Sucht bedeutet, dass man etwas sucht - angestrengt sucht, oft vergeblich sucht - 

daher greift man als Ersatz zu Alkohol, Drogen, Medikamente, nicht passendem Partner / Partnerin oder eignet sich, 

selbstverständlich im Unterbewusstsein eine Krankheit oder Schmerzen an. 

Doch Schmerz als Sucht ist genau so schwer abzulösen, wie jede andere Sucht.

Selbstverständlich ist es mit Humanenergethischen Heilmethoden möglich.   

 

SCHMERZ ALS SUCHT

aus Three in One:

Zuletzt werden Schmerz und Schmerzverhalten zu einer eingefleischten Gewohnheit. Das eine unterstützt das andere.

Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.

Selbst wenn sie mit tatsächlich messbarer Veränderung konfrontiert werden, streiten sie dies ab.

Als erlerntes Verhalten, ist die Sucht nach Schmerz genauso schwer zu überwinden wie jede andere Sucht.

WOHLVERHALTEN wenn man es alleine schaffen will:

Wählen sie, sich zu ihrer eigenen Genesung zu bekennen.

Was ist die Alternative? 

"Es gibt ein Leben nach dem Leiden. Der einzige Zweck von Schmerz ist, dich bewusst zu machen." 

 

Das heißt, die Seele ist so schwer verwundet, dass man sich gar nicht mehr spüren kann.

Um sich aber zu spüren braucht man den Schmerz. Sozusagen; einen Schmerz mit dem anderen zudecken.

Dabei muss ich an das Lied denken: "Zwickts mi, i man i tram." Schmerz zufügen, damit man weis man träumt nicht. 

Oder Schmerz zufügen, dass man spürt nicht tot zu sein.

 

Sehr oft ist das auch der Grund für SCHLAFLOSIGKEIT 

Gedanken wälzen, damit man dadurch den Schmerz der Seele überdeckt. 

 

SCHMERZEN "OHNE BEFUND"

Manches Mal kommen Menschen zu mir, die an unerklärlichen Schmerzen leiden.

Sie sind oft verzweifelt, weil sie von Familienangehörigen und Freunden, aber auch von Ärzten nicht mehr ernst genommen werden.

Doch sie haben Schmerzen und ich nehme sie ernst und es gibt mit Humanenergethischen Heilmethoden die Möglichkeit, diese Schmerzen abzulösen.

Ich sage immer wieder zu Klienten mit diesem Phänomen: "Wenn sie Schmerz empfinden, haben sie auch Schmerzen, das ist keine Einbildung."

Alleine dieser Satz tut ihnen schon gut.

 

Ein Beispiel:

Ich war noch nicht mit der Ausbildung von Three in One fertig, als ein junger Medizinstudent zu mir kam.

Schon am Telefon sagte er, dass er meine Telefonnummer von einem Studienkollegen hätte, der eine zeitlang zur Trauerbegleitung bei mir war.

Erst dachte ich es geht auch bei ihm um Trauer oder Coaching, weil er mir erzählte, dass seine Mutter auf Urlaub und daher nicht zu erreichen sei,

ihm ginge es aber im Augenblick sehr schlecht.

Also machte ich mit ihm zwei Gespräche, beim dritten Gespräch, er wusste inzwischen welche Ausbildung ich gerade machte,

flehte er mich an, ich solle bei ihm eine Ablöse machen.

Ich wollte das nicht, weil ich doch mit der Ausbildung noch nicht fertig war.

Seine andauernde Aussage: "Ich weiß, dass sie es können, bitte lösen sie mir das ab."

 

Es war folgende Situation; Er hatte andauernd entweder Schmerzen ohne Grund, wie er es nannte, oder Angst vorm Sterben.

Die Ärzte sagten ihm er sei ein Hypochonder und sein Onkel der Arzt ist, nahm ihn nicht mehr ernst und meinte, "Was hast denn schon wieder?"

"Ich weiß selber dass es keinen Grund dafür gibt, aber das ist für mich so schlimm,

wenn ich zum Beispiel ein Wimmerl auf der Hand habe, habe ich Angst, daran zu sterben." erzählte er mir.

 

Das Ursachenalter war, als seine Mutter mit ihm im 5. oder 6. Monat schwanger war ( auf das genaue Monat kann ich mich nicht mehr erinnern).

Als ich fragte, ob er von seiner Mutter weiß, was da war, war seine spontane Antwort: "Ja - Tschernobil."

Ich fragte weiter: "Da hatte deine Mutter Angst um dich?"

Er antwortet: "Ja, das hat sie mir schon oft erzählt." Also lösten wir das "Thema" im Ursachenalter ab.

 

Als wir ins Alter des Echos kamen - es war die Geburt, da sagte ich zu ihm: "Da muss etwas gewesen sein, denn deine Mutter hatte Angst zu sterben."

Wieder antwortete er mit Gelassenheit: "Das kann ich mir schon vorstellen, denn ich wog 5 Kilo 40."

Ist es da ein Wunder, dass er diese Gefühle und diese Ängste hatte?

Schließlich übernahm er die Energie seiner Mutter, er selber hatte gar keine Wahl.

Sein Problem ist bis heute abgelöst - manches Mal telefonieren wir noch miteinander.

 

aus: "Das Gedächtnis des Körpers" von; Joachim Bauer

ZUSAMMENFASSUNG 12. Kapitel

Intensive oder länger dauernde Schmerzerfahrungen lassen im Körper eine "Inschrift" (ein Engramm) zurück,

das als "Schmerzgedächtnis" bezeichnet wird.

Schmerzen werden nicht nur als Signale des Berührungs- und Schmerzsinnes (im sensiblen Cortex) gespeichert,

sondern zusätzlich auch in einem emotionalen Schmerzgedächtnis (im Gyrus cinguli, der zum limbischen System,

dem "Zentrum für emotionale Intelligenz", gehört).

Körperlich selbst erlittene Schmerzen hinterlassen in beiden Orten des Schmerzgedächtnisses eine Spur.

Gesehene beziehungsweise direkt miterlebte Schmerzereignisse, die sich bei anderen Menschen abgespielt haben,

hinterlassen ihre Spur "nur" im emotionalen Schmerzgedächtnis des Gyrus cinguli.

In früherer Zeit durchgemachte Schmerzerfahrungen können - auch nach vielen Jahren - in seelischen Belastungssituationen reaktiviert werden

und dann chronische Schmerzen "ohne Befund" hervorrufen.