Über mich

                                  ILSE JEDLICKA ilse Ich will als gute Fee für Sie da sein!

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Ich wurde im Februar 1945 in einem kleinen Ort im Weinviertel in Niederösterreich geboren.
Als Tochter eines Kaufmannes habe ich diesen Beruf erlernt und durch den Kontakt mit den Kunden, die ersten Erfahrungen einer „Begleiterin“ gemacht.
Während der Lehrzeit besuchte ich über die Wintermonate zwei Mal wöchentlich eine bäuerliche Fortbildungsschule, in der ich von einer engagierten Lehrerin vieles lernte, wie zum Beispiel: Meditation, einiges der Körpersprache usw.
Zehn Jahre später, schon als Mutter meiner ersten Tochter in Wien lebend, holte ich die Matura nach, machte den Bilanzbuchhalterkurs und schlug die Laufbahn als Steuerberaterin ein.
In Kärnten legte ich die Gastgewerbeprüfung ab und eine Prüfung als Ausbilderin.
Durch mein eigenes Nah-Tod-Erlebnis bei einem Unfall 1988, bekam ich eine andere Einstellung zum Umgang mit Tod und Trauer – und vor allem zur Seele. Ich bin überzeugt: „Wer liebevoll mit dem Tod umgeht, geht auch liebevoll mit dem Leben um.“ Anders ausgedrückt: „Wer mit dem Tod vor Augen lebt, lebt bewusster und liebevoller.“
Aus diesem Grunde habe ich seit dem Jahr 1990 außer die Ausbildungen als Lebens- Sterbe- und Trauerbegleiterin unten angeführte Seminare, Vorträge und Vorlesungen sowie Lehrgänge an der Uni Wien und anderen einschlägigen Akademien (einschließlich einer ärztlichen Prüfung in Deutschland) besucht/absolviert, welche alle dazu dienten, Menschen aus tiefen Krisen zu begleiten.
Seit 1990 setze ich mich als Beteiligte bei NGOs (Non Governmental Organization – nicht staatliche Organisationen) für Friede, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und der Menschenwürde, sowie für Neutralität und Wertschätzung aller Religionen ein.
März 1992 bin ich dem Verein „Arbeitsgemeinschaft Haus des Friedens“ beigetreten und 1998 habe ich ehrenamtlich die Position als Obfrau übernommen. Eine Arbeits-Gemeinschaft für Lebens- Sterbe- und Trauerbegleitung nach Elisabeth Kübler-Ross.
April 2014 haben wir den Verein aufgelöst. Zweck des Vereines war die Erarbeitung, Verbreitung und praktische Anwendung der Lebensbegleitung von Menschen, die sich durch einen Todesfall in einer seelischen Krise befinden.

2009 meldete ich das Gewerbe: „Humanenergetikerin“(ohne „h“) an. Energetikerin würde richtigerweise mit „h“ geschrieben, denn die Arbeit hat mit Ethik und Moral zu tun.

Ich pflege Kontakte zu jeder Religion und besuchte in verschiedenen, nicht nur in der christlichen (katholisch und evangelisch), einige theologische Ausbildungen, Kurse und Seminare die nicht mit „Begleitung“ zu tun haben.

Begleitung allgemein betreffend:
1990: „Malen aus dem Unterbewusstsein“
1990/91: „Meditation“
1992: „Bachblüten“ – „Krankheit als Chance“- „was kränkt macht krank“ – „ich erlaube mir zu weinen“.
1993: „Wie befreien wir uns aus unseren Ängsten“ – „meine eigenen Ängste als Helfer“ – „mit Liebe begleiten“ – „nicht den Rucksack der Anderen übernehmen“ – „Depressionen“ – „den Anderen kennen- und verstehen lernen“ – „Charakteren (Horas-Köpfe) und Zahlen“.
1993/94: „Körpersprache“.
1994+1997: „Chakren“
1994: „Persönlichkeit und Schicksal“ – „meine Grenzen und deine Grenzen“ – „Blütenessenzen“ – „die richtige Ernährung“ – „geistiges heilen“ – „die 7 kosmischen Strahlen“ – „meine Seele, mein Körper und ich“ – „Tränen die nie geweint werden“.
1995: „Meine Betroffenheit“ – „Heilung unserer Gefühls- und Gedankenwelt“ – „Musiktherapie“ – „die 7 Ebenen“ – „die Lebenskraft wächst aus deinen Wurzeln“.
1995+96: „Moderatorin“.
1996: „Befreiung aus der Angst“ – „ich will mich ändern“ – „Reiki“ – „friedliche Kommunikation“ (einige Sommer) – „Erlösungen in Beziehungen“ – „Krisenbewältigung“ – „Besetzung von Menschen“ – „Traumseminar“ – „wie man das Leben bejahen lernt“ – „auf Entdeckungsreise in den Energiekörper“.
1997+98: „Besuchsdienst in den Pfarren“.
1998: „Heilen auf allen Ebenen“ – „Umgang mit Alkoholkranken“.
1999: „Ganzheitsmedizin“.
1999+2000: „Begleiterin für Exerzitien im Alltag“.
2001: „Weg der Weiblichkeit“ – „in Verbindung mit mir selbst“ – „die eigene Mitte finden“ – „zu Hause in mir“ – „lachen und weinen macht schön.“
2002+03: „Astrologie“.
2003: „Farbenlehre: heilen mit Farben“ – „Bibelrunden leiten“ – „Validation“.
2004: „Familienaufstellungen“ – „konstruktives Ausleben von Gefühlen“.
2004 + 2008: „Pranic Healing“.
2005: „Wurzel wahrnehmen – Flügel ausbreiten“ – „Krankheit – Unglück – Not“ – „sich der Familie stellen“ – „Tänze der Freude und Heiterkeit“.
2006: „Die Magie des Fragens“.
2007: „Integraler Coach – Systemaufstellungen“.
2007+08: „Three in One Facilitatorin“.
2008: „Touch for Health-Basis“ – „Spiritualität im Management“.
2008/09: „Aurachirurgie/Auratechniken“ – ärztliche Prüfung in Deutschland – in Österreich dürfen den Ausdruck „Chirurgie“ nur Ärzte benutzen, daher verwende ich dafür „Auratechniken“.
2009: „Gruppen lebendig gestalten“ – „Gefahren und Auswege in Krisen“.
2010: „Burn Out & Stress“ – „Konfliktbewältigung in Gruppen“.

WIE EINE GESCHNITTENE ROSE
war mein Weg mit den Anti-Personen-Minen (APM). Der Schnitt erfolgte 1994 durch eine Fernsehsendung. Ein deutscher Arzt berichtete aus einem asiatischen Krankenhaus und zeigte einen Film über schwer verwundete Menschen, die durch Minen verletzt wurden. Er erklärte dazu, dass diese Wunden jahrelang nicht heilen, dass man die Operationen jahrelang nicht abschließen kann. Die Splitter dieser heimtückischen Minen seien nämlich aus Plastik und dadurch im Röntgen nicht zu sehen.
Ich war so tief betroffen, dass ich erst einmal bitterlich weinte. Gott fragte ich, warum er mich so machtlos, so hilflos sein lässt. Warum er mir nicht einen Partner schickt, der genauso ist wie ich. Was kann ich allein schon tun? Ich glaube, das werde ich nie mehr sagen, denn jetzt sehe ich erst, wie Gott mir zeigte, dass ich ein Teil seines Werkzeuges sein sollte. Er führte mich auf den Weg mit den APM. Und plötzlich war ich nicht mehr allein.
Ein Mitglied von Pax Christi kam eines Abends und erzählte, er habe sich einen Vortrag in der UNO-City angehört, wo er erfahren hat, dass tonnenweise Personenminen von Flugzeugen abgeworfen werden. Dann hörte ich schon vom Roten Kreuz und UNICEF. Versöhnungsbund und Wiener Friedensbewegung riefen zur Gründung einer Plattform auf. Die österreichische ANTI-PERSONEN-MINEN-KAMPAGNE wurde ins Leben gerufen.
Es kann nur Gottes Wille gewesen sein, dass ich mich, wie die Dornen es tun, in Konflikten sehr oft verletzen ließ. Man kann darüber lächeln oder es übergehen, wie es manche getan haben. Das verletzte mich noch mehr.
Aber es gab auch Hoffnung, wie die Blätter. Als die Menschen immer mehr wurden, die von den APM schon gehört hatten. Die Woche in Genf bei der Internationalen Friedens-Konferenz. Die Erfahrung mit den Leuten der Internationalen APM-Kampagne. Mein Gespräch mit unserem Gesandten Dr. Ehrlich in Genf, das sich meiner Meinung nach teilweise Monate später im Parlament wiederfand.
Die Kelchblätter waren die Gespräche am Tag vor dem Gesetzesbeschluss mit einigen Abgeordneten zwischen ihren Sitzungen und meiner Meinung: „Jetzt können wir nur noch beten. Ich werde bei der Abendmesse in unserer Pfarre eine Fürbitte sprechen.“ Mir fehlte jedoch der Mut, sie laut auszusprechen, aber mein Gebet war so inbrünstig, dass ich bei der Eucharistie das Gefühl hatte, meine ganze Seele schreit zum Himmel. Ob sie es tat? Mir wurde, während des Gottesdienstes klar, ich muss nicht beten: „Gott hilf mir, oder hilf den Menschen, die von Minen bedroht werden.“ Auch nicht, dass er den Heiligen Geist über die ParlamentarierInnen senden soll. ER wünscht das totale Verbot der APM. ER hat mich ausgesendet. ER wollte, dass ich etwas tue gegen diese Minen. ER hat die APM nicht erfunden. Wir Menschen waren es und er hat uns den freien Willen gegeben. Ich glaube, ich habe seine Tränen geweint, als ich das erste Mal von diesen Minen hörte.
Doch in der Nacht, es war 10 Minuten vor 12 und dauerte bis ca. 1 Uhr, vom 12. auf den 13. Dezember 1996. Die Rose erblühte! Wie ein Wunder war dieses Erlebnis im Hohen Haus. Die Abgeordneten, die zu uns auf den Balkon lachten. Die uns durch Kopfnicken ihre Achtung vor unserem Engagement zeigten. Die aussprachen, dass wir eine kleine Gruppe sind, die wir uns für das totale APM Verbot eingesetzt haben.
Vor Aufregung konnte ich den Rest der Nacht nicht mehr schlafen. Als ich am Morgen doch beim Einschlafen war, weckte mich meine Tochter mit einer Stimme voller Freude „Mama, ich gratuliere!“ Wozu? fragte ich. „Im Radio wurde das totale Anti-Personen-Minen-Verbot verkündet.“
Etwa ein Jahr danach schrieb ich im Info-Blatt unseres Vereines „Arbeitsgemeinschaft Haus des Friedens“:

AUCH GROSSE FREUDE MUSS VERARBEITET WERDEN – WIE TRAUER
Viele von euch wissen, dass ich mich sehr für ein Verbot der Anti-Personen-Minen eingesetzt habe. Manche kennen auch das Resümee, das ich darüber verfasst habe. Da schrieb ich; Als ich das erste Mal von diesen Minen hörte fragte ich: „Was kann ich allein schon tun?“ Nun aber haben wir im vergangenen Dezember den Friedensnobelpreis dafür erhalten. Das heißt, ich bin eine Friedensnobelpreisträgerin damit geworden. Nie mehr werde ich sagen, was kann ich allein schon tun, weil mir das wieder zeigt, wie mächtig Gottes Wille ist und wie stark er Menschen werden lässt, die seinen Willen befolgen. Ich bin eine von vielen Menschen weltweit (insgesamt 1.200 Personen auf der ganzen Welt vernetzt), die wir uns um diesen Friedensnobelpreis verdient gemacht haben. Mein Beitrag dazu war sicher nicht der kleinste, aber ich habe das Gefühl es ist nicht meine Leistung, sondern ich war nur das Werkzeug Gottes. Er hat mir die richtigen Worte zur rechten Zeit eingegeben. Ich danke ihm dafür und freue mich. Die Freude, die Dankbarkeit und die Demut waren in den ersten drei Tagen und Nächten, nachdem mir diese Nachricht übermittelt wurde, so stark, dass ich sie kaum bewältigen konnte. Eine so große Freude und Dankbarkeit habe ich in meinem Leben noch nie verspürt. Nicht einmal wie meine Kinder geboren wurden. Ich musste diese übergroße Freude genauso verarbeiten wie eine tiefe Trauer. Schlussendlich hat mir ein Lied dazu verholfen, oder besser ein Satz
– Lautate omnes gentes (lobt alle Völker den Herrn).
Einen ganzen Tag (ich war mit dem Auto unterwegs) sang und summte ich diese Worte und dachte nachher, ich hätte nun meine Gefühle im Griff. Dem war aber nicht so. Als einige Tage danach der Kaplan unserer Pfarre, genau diese Melodie anstimmte, verlor ich die Kontrolle über die Dinge die in mir vorgingen. Ich weinte unaufhaltsam. Auch die demütige Haltung meines Körpers half nicht mehr die Tränen zurückzuhalten. Als auf mein Ersuchen eine Feier von unserer Kampagne stattfand, hatte ich aber die riesengroße Dankbarkeit schon verarbeitet und konnte, ohne mit den Tränen zu kämpfen, darüber reden.
Ich habe über dieses Erlebnis berichtet, um euch meine Erkenntnis, dass sehr große Freude genau wie eine tiefe Trauer zu verarbeiten ist, mitzuteilen.
Außerdem möchte ich euch Mut machen, anstatt des Satzes, den man ja sehr oft hört und den ich nie mehr sagen werde: „Was kann ich allein schon tun“, etwas zu tun. Gerade bei unserem Einsatz für sterbende und trauernde Menschen stehen wir oft vor einem fast unüberwindlichen Problem. Scheut euch nicht davor, es in unsere Gemeinschaft einzubringen. Gemeinsam haben wir geballte Kraft und können auch in der Politik vieles erreichen.